Erwachsenenbildung hat sich seit den 60erJahren als Teil der Pädagogik etabliert und hat einen emanzipatorischen Anspruch. Lebenslanges Lernen dient dazu, handlungsfähig und geistig beweglich zu sein. Von bereits vorhandenen Ressourcen und entwickelten Kompetenzen wird ausgegangen, Erwachsene setzen ihre eigenen Lernziele und übernehmen Verantwortung für ihr Lernen.

Ganzheitliche Erwachsenenbildung meint Schritte hin zu professioneller Kompetenz, innerer Freiheit, zu einem erfüllten Berufs- und Privatleben. Dazu brauchen wir unsere Denkfähigkeit, den Zugang zu unseren Gefühlen und zu unserem Körper. Die Transaktionsanalyse als psychologische Theorie und praktischer Werkzeugkoffer passt dazu bestens.


  1. - ganzheitliches Lehr/Lernverständnis (Kopf, Herz, Hand)

  2. -erwachsenenbildnerische Grundsätze

  3. -Balance von Prozess und Struktur

  4. -wertschätzendes, fehlerfreundliches Lernklima

  5. -Feedbackkultur

  6. -soziales und interaktives Lernen in der Gruppe

  7. -Theorievermittlung, praktischen Übungen, aktivierenden, spielerischen und kreativen Methoden

 

Erwachsenenbildung



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Didaktik

Methodik

wesentlich

Als Kind einer Arbeiterfamilie weiss ich aus Erfahrung, dass Bildung nicht selbstverständlich und dass Motivation eine grosse Kraft ist. 
Als Erwachsenenbildnerin interessiert mich die Motivation der Teilnehmenden, was sie bereits wissen, können und erlebt haben, was sie dazulernen wollen und wie sie lernen. Wichtig für gelingendes Lernen ist, sich prägender Lernerfahrungen bewusst zu werden – den erfreulichen, schwierigen und traumatischen – und das Lernen im Hier und Jetzt neu aufzugleisen. Ich staune immer wieder darüber, wie erleichtert Erwachsene sind, wenn sie realisieren, dass sie auf ihre individuelle Art und Weise lernen können. Dahinter stehen oft einengende und abwertende Erfahrungen aus der Schulzeit. 
Ich zitiere eine 42jährige Pflegefachfrau: „Ich war damals gar nicht dumm, wie ich dachte.  Ich war blockiert aus Angst vor schlechten Noten und der darauf folgenden Demütigung und Bestrafung zuhause.“
Lernen hat einen direkten Bezug zur (Lern)Biographie. Die Lebensskripttheorie aus der TA fokussiere ich auf die Lernerfahrungen. Dies ermöglicht es, aus destruktiven alten Lernmustern auszusteigen und sich neue gelingende Erfahrungen zu machen.