gender = „das soziale Geschlecht“

Teilnehmende von Bildungsveranstaltungen haben ein Geschlecht, sie sind keine Neutren. Es gibt biologische und soziale Unterschiede. Die Sozialisation ist unterschiedlich. Die typischen Frauen- und Männerrollen entsprechen archaischen Geschlechterstereotypen.


Frauen bewegen sich in männlichen Machtstrukturen und brauchen eigene Räume für ihre Entwicklung. Mit weiblichem Empowerment ermutige ich Frauen, ihre Stärken und Kompetenzen zu nutzen, öffentliche Verantwortung zu übernehmen und sich da zu behaupten, wo es wesentlich ist.

Noch immer sind Frauen untervertreten im Management von Grossfirmen. Und noch immer ist es für viele Frauen nicht selbstverständlich, stark, klug und weiblich zugleich sein zu dürfen.


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wesentlich


Ich bin eine Frau in der Menopause. Damit erwähne ich zwei wesentliche Faktoren meiner Identität: mein Geschlecht und die Lebensphase, in der ich mich aktuell befinde.

In meiner weiblich dominierten Herkunftsfamilie (Mutter, Vater, drei Töchter) habe ich eine typisch weibliche Sozialisierung erlebt. Ich habe das Spiel mit den Puppen dem Bäumeklettern vorgezogen, zog gerne ein hübsches Röckchen an und war schon früh damit befasst, wie ich wohl aussehe und auf andere wirke.

In der Adoleszenz wandelte ich mich zur Rebellin. Abgewetzte Jeans, ausgelatschter Pullover, allein in der Welt herumtrampen und eine Abscheu vor den damaligen gesellschaftlichen Rollenerwartungen an eine Frau.

Alice Schwarzers Buch „Der kleine Unterschied und die grossen Folgen“ katapultierte mich in die Frauenbewegung. In meinem Umfeld gab es unglückliche, in traditionelle Rollenmuster gezwängte Frauen, die darin verharrten. Und ich fand mich selber immer wieder in innere und äussere Konflikte verwickelt, welche ihre Wurzeln im Machtgefälle der Geschlechter hatten.


Mit der Zeit entdeckte ich die die kraftvollen Seiten der Weiblichkeit. Diese bildeten auch den Schwerpunkt meiner Frauenseminare.